Die Klotzbeute mit der Dunklen Biene im Herbst

Mein Gott, was läuft die Zeit. Nun haben wir schon wieder Ende September, und die Arbeiten am Bienenstand neigen sich langsam dem Ende zu.

Heute war ein schöner Tag; die Sonne lachte vom Himmel, vielleicht ein letztes Mal in diesem Jahr? Das Thermometer kletterte auf 21° Celsius, es war wirklich angenehm warm und windstill. Die Bienen trugen fleißig Pollen ein, und zwar in großen Mengen. Was mag denn jetzt noch so stark blühen? Herbstastern? Sonnenblumen oder Topinambur? Neben dem Pollen wurde auch noch reichlich Nektar des Springkrautes (Indische Balsamine) eingetragen.


Das Volk der Dunklen Biene (F1) in der Klotzbeute hat sich mittlerweile auf Winter eingestellt. Nachdem es mit 19 kg Ambrosia Sirup im August aufgefüttert wurde, erfolgte die zweite Behandlung mit Thymol-Streifen. Gleichzeitig trat recht nasses Wetter auf, fast wie im November.

Kein Wunder, dass die Bienen ihre Aktivitäten zwischenzeitlich stark reduziert haben. Eine Nachfütterung mit 2 kg Zucker wurde zunächst gar nicht angerührt, erst die letzten Tage wurde es offensichtlich aufgenommen, da die Bienen seit wenigen Tagen stark am Flugloch fächeln. Zusätzlich zum Ambrosia und den noch in der Beute vorhandenen Futtervorräten dürfte es nun aber definitiv genug sein.

Das Volk wurde mit Thymol, mit Ameisensäure und dann wieder mit Thymol behandelt. So hoffe ich, mit gesunden Arbeiterinnen in den Winter zu gehen. An diesem Naturvolk gibt es somit dieses Jahr nichts mehr zu tun. Lediglich die Behandlung mit Oxalsäure soll Ende Dezember in der brutfreien Zeit erfolgen.

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